Cascade du Bayehon
Juli 29th, 2010Es muss ja nun nicht immer der Oecher Bösch sein. Heute erkundeten wir die Schönheiten Ostbelgiens in der Nähe von Ovifat und Xhoffraix (was für Namen!). Die abwechslungsreiche Strecke begann an der Moulin du Bayehon, begleitete erst das muntere Flüsschen Bayehon, dann die Warche. Das erste Etappenziel war mit dem Steinbruch Carrieres du Warche erreicht.
Die Warche
Carrieres de la Warche
Von dort ging es bergauf Richtung Xhoffraix. Sehr beschaulich, allerhand Rehwild und außer uns keiner unterwegs. Schön!
Die belgischen Ortschaften im Grenzgebiet zeigen ja immer sehr eindrücklich, wie zersiedelt ein Dörfchen daherkommen kann, wenn Bebauungsvorschriften fast nicht vorhanden sind. Manch architektonische Geschmacksverirrung lässt sich bewundern, andererseits macht das resultierende wirre Ensemble eben auch den ganz besonderen Charme dieser Gegend aus.
In Xhoffraix
Hinter Xhoffraix enterten wir den Hargister-Wald und gelangten unter Missachtung sämtlicher Wegzeichen (rote Rauten, grüne Rauten, rote und grüne Rechtecke, grüne und blaue Kreuze sowie blaue Dreiecke mit zwei Kreisen drunter) in den nördlich von Longfaye gelegenen Zipfel des Hohen Venns. Dort hatte es Fliegen und Morast, aber auch Wachholderbüsche, malerisches Totholz und jede Menge Heidelbeeren. Wenn wir gewusst hätten, dass “Vieux Chene” unseren nächsten Etappenpunkt, eine uralte Eiche, bezeichnet, dann hätten wir es auch gefunden, die Hinweisschilder waren zahlreich. So aber gelangten wir auf schmalem Pfade über die typischen Holzstiegen schließlich zur Cascade du Bayehon, einem kleinen Wasserfall.
Cascade du Bayehon
Einen ausgewachsenen Spaziergang über Stock und Stein beschließt man am besten mit einer dicken belgischen Fritte (und einem Kaffee). Achja, das hat gut getan.
Note to self: Planet wieder still. Das ist gut. Musik: Maximo Park, The Mars Volta.






